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Memento mori

Neue Ausstellung im Beinhaus von Sedlec

Unterirdisch, in unmittelbarer Nähe des Beinhauses von Sedlec, entsteht derzeit eine neue Ausstellung mit dem Titel „Memento Mori“. Genau an dieser Stelle entdeckten Archäologen während der Restaurierung des Denkmals fast 1.850 mittelalterliche Grabstätten, darunter Massengräber aus Zeiten der Hungersnot und der Pest. An einem Ort, an dem jahrhundertelang Generationen von Menschen ihre letzte Ruhe fanden, entsteht nun einer der außergewöhnlichsten Ausstellungsräume seiner Art.

Denk an den Tod,
vergiss nicht zu leben

Was als technische Ausgrabung begann, hat sich zu einem architektonisch einzigartigen Raum entwickelt, in dem mittelalterliche Spiritualität, authentische menschliche Geschichten, zeitgenössische Kunst und die tiefgründige Idee des „Memento mori“ – „Gedenke des Todes“ – miteinander verwoben sind. Nicht als Symbol der Angst, sondern als Erinnerung an den Wert des Lebens, der Zeit und der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Eine zeitlose Botschaft, die die Jahrhunderte überdauert

Ein Ort, der buchstäblich aus der Geschichte hervorgegangen ist, verbindet nun die Vergangenheit mit der Gegenwart und lässt eine Botschaft wieder aufleben, die jahrhundertelang ein selbstverständlicher Bestandteil des menschlichen Daseins war, in der heutigen Welt der ständigen Eile und der Illusion unserer eigenen Unsterblichkeit jedoch fast in Vergessenheit geraten ist.

Vom Konzept bis zur Fertigstellung

Ein Blog, der die einzelnen Schritte und Entwicklungen nachzeichnet, die zur Entstehung der Ausstellung „Memento mori“ geführt haben.

Das Projekt wird umgesetzt von:

Ein Teil des Beinhauses von Sedlec

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